Workshop

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Songwriting: Apps, Beats und Barock

Texte und Fotos: Matilda Köhler und Johanna Fritsche

Workshopleiter: Jonas und Leonard Ottelien, Ole Bunke

Lehrer*innen: Malte Kraft

Schüler*innen: Nihad Joki, Benjamin Obronska, Emely Emkic, Juli Schmitmeier, Tapio Reschke, Tim Berthold, Lara Besel, Trude Boakye, Eileen Seider, Levin Koos

Die Ankündigung

Was haben barocke Klänge mit moderner Popmusik zu tun? Und wie schreibt man einen Song in ein paar Tagen? In diesem Workshop soll genau das beantwortet werden!

Mithilfe von Tablets, herkömmlichen Musikinstrumenten und moderner Software schreiben und produzieren wir einen Song für die Akademie der Spiele. Die Mischung aus App-Musik, Songwriting und Aufnahmetechnik macht diesen Workshop spannend für Teilnehmer*innen mit und ohne musikalischen Vorkenntnissen.

Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Tonstudio Tessmar, einem der größten Tonstudios in Norddeutschland. Als Highlight werden wir am Donnerstag gemeinsam mit Toningenieur Ole Bunke das Studio erkunden und unserem Song den finalen Schliff geben!

Wer Spaß an kreativer Arbeit, Texten und Interesse an moderner Musikproduktion (Beatproducing, Sampling, Tablets etc.) hat, ist hier genau richtig!

Eigene Erfahrungen

„In Strophen wird Geschichte erzählt,“ sagt Jonas Ottolien, einer der beiden Leiter des Songwriting-Workshops. Laptop, Lautsprecher, Mikrofon und kreative Fantasie, mehr brauchen die Ottolien-Brüder nicht, um einen Hammer-Song zu kreieren.

Sommer, Fußball, Stadion, Grillen – aus diesen selbst gefundenen Wörtern formt die Gruppe von Leonard Ottolien ihren eigenen Text. Döner schreiben sie auch noch rein. Na klar.

Zu verschiedenen Beats improvisieren die Schüler*innen von Jonas’ Gruppe eine Melodie. Dazu experimentieren alle viel, um zu sehen, was am besten zueinander passt. Was man dafür braucht? Nichts weiter als eine Laptop, ein Keyboard und die eigenen Gedanken.

Die Beats sind laut. Die Schüler*innen arbeiten gut zusammen. Schon an Tag zwei steht das Konzept für den Song. Jetzt geht’s ins Tonstudio.

Jobprofil Musikproduzent*in

Musikproduzent*innen brauchen verschiedene Fähigkeiten und Kenntnisse. Dazu zählen technisches Know-how, musikalisches Verständnis, Kreativität und Gespür für Trends in der Musikindustrie.

Um Musikproduzent*in zu werden, gibt es viele Wege. Eine Ausbildung ist nicht unbedingt erforderlich, hilft aber oft. Man kann unter anderem Musikproduktion, Tontechnik oder Musikmanagement studieren. Das bieten verschiedenen Hochschulen und Universitäten an, zum Beispiel in München, Berlin oder Detmold.

Einige Musikproduzent*innen steigen durch Praktika und Netzwerke in die Branche ein. Erfahrung und Kontakte sind gut. Viele starten mit einem kleinen eigenen Studio.

Quelle: hfm-detmold.de, medien-studieren.net

Projekt verantwortlich / gefördert von: